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„Obruni, obruni!“

„Obruni, Obruni!“

3 Monate für und mit KITE e.V. in Offinso/Ghana

„Wenn einer eine Reise tut….“ – und so kamen Kathrin Popp und Theresa Beutlhauser Ende Mai auf Einladung der Fachschaft Religion ein Jahr nach ihrem Abitur zurück ans Aventinus-Gymnasium, um von ihrer Reise zum KITE-Schulprojekt zu erzählen.

Dass Kultur und Schule doch sehr unterschiedlich sind, wenn man in Bayern aufgewachsen ist, davon berichteten Kathrin und Theresa in den Jahrgangstufen 5, 6, 7 und Q11: „Obruni“ ist Twi und bedeutet Weißer oder Weiße. Da in Ghana nur ein winziger Anteil der Bevölkerung eine helle Hautfarbe hat, freuten sich die Kinder schon gleich bei der Ankunft sehr, die neuen Lehrerinnen kennenzulernen. Unterkunft im Kloster der IHM-Schwestern, Tagesablauf in Kindergarten und Schule, Physiotherapie-Station und Internat – Gelassenheit war und ist immer ein großes Thema. Begeisterung für Unterricht und Bildung, da man weiß, dass hierin die großen Zukunftschancen liegen, trägt die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

Besonders die Behinderten lernten Theresa und Kathrin in diesen drei Monaten sehr gut kennen und lieben; konzipiert als integrative Schule und nun seit über 17 Jahren stetig wachsend, liegt in dieser Arbeit das „Herzblut“ des KITE-Projekts: KITE-Burghausen setzt sich allgemein ein für Völkerverständigung, kulturellen Austausch und Bildung, doch dabei sollen insbesondere körperbehinderte Kinder gefördert und ihre Chancen auf ein eigenständiges Leben verbessert werden.

Voller Überzeugung vom guten Gelingen des Projektes und mit lebendiger Begeisterung erzählten die Reisenden von Ghana und ihren Erfahrungen. Natürlich erlebte man Aufregendes auf einer Safari-Tour, musste mit ungewohnten Speisen, wild hupenden Fahrzeugen und fehlender Müllabfuhr zurecht kommen, gewöhnte man sich an Rosenkranzgebet, Waschtag und Handyempfang unter Mangobäumen – doch alle kleinen „Widrigkeiten“ werden nebensächlich, wenn man die vielen Fotos mit den strahlenden Kindergesichtern sieht. Und so steht zum Einen der Appell im Raum, sich im Gymnasium bzw. im Schulalltag mit EineWeltCafé oder Sponsorenlauf für Spenden einzusetzen, zum Anderen aber lädt die Begegnung mit den Kite-Vertreterinnen ein, sich selbst auf die Reise nach Offinso zu begeben: „Akwaaba!“ – „Willkommen in Ghana!” (I. Burkert, Fachschaft Religion)

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