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„Weil jeder eine Familie braucht“ – Informationen über das Hilfswerk „SOS-Kinderdorf e.V.“

Berufsbilder

Fast allen Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen war der Begriff „SOS-Kinderdorf“ bekannt – doch was eigentlich dahinter steckt, das konnten nur ganz wenige erklären…. Aus diesem Grund hatte die Fachschaft Religion am Montag, den 11. Juni 2018 die Referentinnen

Fr. Cremer und Fr. Graf von SOS-Kinderdorf/Campus ins AVG eingeladen, die kompetent und unterhaltsam, vor allem aber informativ und menschlich sehr anrührend über die Grundidee und deren Verwirklichung in den Jahrgangsstufen 8 bis 10 berichteten.

Vor über 60 Jahren begann mit dem Wunsch und der Vision des Österreichers Hermann Gmeiner (1919-1986), jedes Kind möge in einer Familie, mit einer Mutter und Geschwistern aufwachsen, eine weltweit funktionierende Hilfsinitiative: Unter der Obhut einer Dorfmutter oder eines -vaters können fremdbetreute Kinder eine neue und dauerhafte Heimat im SOS-Kinderdorf finden, wenn aus Gründen wie Gewalt, Missbrauch oder Vernachlässigung die eigene Familie unlebbar geworden war. Das private und politisch wie religiös unabhängige Sozialwerk wird in Deutschland zu gleichen Teilen durch staatliche Zuschüsse und Spenden finanziert und betreut an fast 300 Orten Kinder und Jugendliche. Interessant war für die Klassen 10abc besonders, dass im Hilfswerk viele verschiedene Berufssparten ihren Platz haben – vom Sozialpädagogen über die Logopädin, vom Betriebswirtschaftler über den IT-Freak hin zur Mediengestalterin und vielen anderen Berufen – ein Praktikum lohnt sich!

SOS-Kinderdorf e.V. – das sind aber vor allem Menschen, die hinter dieser Organisation stehen – ehrenamtlich und hauptberuflich. Sie alle verbindet seit mehr als fünf Jahrzehnten ein Motto: Kindern Hoffnung und Zukunft geben. Wer mehr erfahren möchte, der klicke auf den Link www.sos-kinderdorf.de oder frage die Jugendlichen der AVG-Mittelstufe – sie wissen inzwischen: „SOS-Hilfswerk – weil jedes Kind eine gerechte Chance verdient!“

Iris Burkert (Fachschaft Religion)

 

„Halt geben, wenn eine Welt zerbricht“

www.SOS-Kinderdorf.de

Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Ihre Eltern gewalttätig oder süchtig wären, sie vernachlässigen oder missbrauchen, psychisch erkranken oder sogar sterben würden. Für jedes 5. Kind in Deutschland ist das Realität.

Einem Teil dieser Kinder kann geholfen werden. Sie kommen in SOS-Kinderdorffamilien, wo sie von Kinderdorfmüttern oder – Vätern mit andern Kindern betreut werden.

Das erste Kinderdorf wurde 1949 von Hermann Gmeiner in Imst/Tirol gegründet, um Kriegswaisen ein neues Zuhause zu geben. Derzeit gibt es 16 Dörfer und viele weitere Projekte und Einrichtungen in Deutschland, die pro Jahr mehr als 100.000 Kinder und Jugendliche aufnehmen, betreuen, beraten und ausbilden.

Eine Kinderdorffamilie kann bis zu 6 Kindern aufnehmen. Sie bekommen schon frühzeitig kleine Aufgaben und Pflichten und lernen Verantwortung zu übernehmen, wodurch sie in einer richtigen Familie leben.

Als erwachsene Menschen führen sie ein glückliches und zufriedenes Leben und die viele leben in der Nähe ihrer SOS-Kinderdorfmutter, um sich, wenn nötig, Hilfe und Unterstützung zu holen.

(Julia Schikorra und Magdalena Huber, 8b/c)